Das Universal-Prinzip

Weihnachten und Sonnenwende

"Brummendes Weihnachtsgeschäft, Deutschland im Kaufrausch, Computer werden knapp, Viele Einzelhändler sind vom Wirtschaftsaufschwung überrascht worden: Lego, Ikea und Elektronikläden melden Lieferprobleme im Weihnachtsgeschäft." [Spiegel01]

Ja, Weihnachten steht vor der Tür. Bekannt als Fest der Familie, der Liebe gewinnt zunehmend eine materielle Orientierung die Oberhand. Manche Religionen feiern Weihnachten als wichtigstes Fest des Jahres, andere, ignorieren es. Die christliche Kirche feiert die Geburt von Jesus, der hier als Sohn Gottes gilt und dessen Bedeutung somit unerreichbar hoch angesetzt wurde.

Bei den Moslems gilt Jesus lediglich als einer von vielen Propheten, sie verehren Mohamed als Bedeutendsten. Die Juden wiederum erkennen den Juden Jesus nicht an, warten noch auf ihren Messias. Weihnachten hat es also in sich. Grund genug, sich näher mit diesem Fest zu beschäftigen. Wir erläutern überaus interessante Zusammenhänge und leiten die große Bedeutung ab, die Weihnachten für jeden Einzelnen hat.

Was ist Weihnachten?
Weihnachten bedeutet als Mehrzahlwort mehrere geweihte Nächte. Die Bezeichnung stammt aus der Zeit vor der Christianisierung. Damals wurde weltweit die Zeit um die Winter-Sonnenwende gefeiert.

Die astronomische Bedeutung der Sonnenkultur

Mit der Wintersonnenwende, dem 21./22. Dezember, erleben wir auf der nördlichen Erdhalbkugel die längste Nacht und den kürzesten Tag des Jahres. Danach werden die Tage wieder länger. Auf der Südhalbkugel ist alles umgekehrt. In Höhe der Polarkreise gibt es zur Wintersonnenwende einen Tag ohne Sonnenaufgang Weiter polwärts herrscht wochen- bis monatelang die Polarnacht.

Je größer der Unterschied zwischen dem harten Winter und dem warmen Sommer, desto festlicher hat man von jeher diese Tage gefeiert. Im Norden Europas, wo in der winterlichen Jahreszeit die Tage gar nicht mehr hell werden haben Sonnenwendfeiern eine größere Bedeutung als in äquatornäheren Gebieten, wie am Mittelmeer.

Dies ist der Grund, weshalb man sich im Norden schon seit Urzeiten präzise mit diesem Phänomen auseinandersetzte. Daher finden wir im Bereich der nordischen Völker auch die frühesten Zeugnisse von Sonnenobservatorien und Kalendern. Da einige der bedeutendsten Anlagen und Funde erst in den letzten 20 Jahren gemach wurden, sind diese in den meisten Abhandlungen und Lehrplänen noch nicht enthalten. Die folgende Zeittafel zeigt daher eine neue und überraschende Abfolge.

Jahre vor Chr. Anlage bzw. Objekt / Standort bzw. Fundort
5.000 weltweit erstes Sonnenobservatorium, Goseck/Deutschland
3.000 Sonnenobservatorium, Newgrange/Irland
2.600 kosmisches Abbild, Pyramiden/Ägypten
2.000 Sonnenobservatorium, Stomehenge/Großbritannien
1.600 weltweit erste kosmologische Darstellung, Himmelsscheibe und Kalender, Nebra/Deutschland
1.400 Sonnenwagen, Trundholm/Dänemark
1.300 Kalender auf Goldenen Hüten, Deutschland, Irland, Dänemark, Spanien, Sardinien, Sizilien, Griechenland, Syrien, Türkei


Das Sonnenobservatorium Goseck kann als Wiege aller antiken Hochkulturen angesehen werden, was auch von den mit der Thematik vertrauten Archäologen Dr. Harald Meller und Jens Lüning vermutet wird. Somit wäre die Sonnenkultur Basis jeglicher Kultur.


Bild 1 Das Sonnenobservatorium in Goseck [Böttner Lène 01]

Auf Irland finden wir in einer der bedeutendsten archäologischen Landschaften der Welt Ganggräber-Anlagen. Bei der Anlage Newgrange (Bild 2 links) befindet sich über der Eingangstür, die durch einen reich verzierten Stein verschlossen wurde, eine 20 x 30 cm große Öffnung (Bild 2 mitte). Ein 19 m langer, von Menhiren gesäumter Gang führt in eine Grabkammer in Form einer 6 m hohen Pyramide. Von dieser zweigen zwei Gänge ab. In jedem der drei Gang-Enden befindet sich je eine steinerne Grabschale. Darin lagen ursprünglich menschliche Skelette. Bei Sonnenaufgang zur Wintersonnenwende, sowie drei Tage davor und danach dringt ein Sonnenstrahl in den Gang ein und wandert zu den Grabschalen - zuerst zur westlichen, dann zur nördlichen, am Schluss zur östlichen (Bild 2 rechts). Das Geheimnis um die Rituale aus naturwissenschaftlicher Sicht wird in unserem Buch "Das Universal-Prinzip" gelüftet.


Bild 2 Das Sonnenobservatorium in Newgrange [Böttner Lène 01]

Die "Externsteine" bei Detmold haben eine "Höhenkammer". Auch dort ist ein Sonnenloch angelegt, welches nach der Sonnenwende ausgerichtet ist. Durch dieses dringt am Morgen der Sommersonnenwende ein Sonnenstrahl direkt auf die Rückwand der Kammer. Die Höhenkammer gilt als Herzstück der Anlage. Auf dem gleichen Breitengrad wie die Externsteine befindet die Anlage Stonehenge.


Bild 3 Das Sonnenobservatorium in Stohehenge [Böttner Lène 01]

 


Bild 4 Die Himmelsscheibe von Nebra [Böttner Lène 01]

Die Ornamentik der Goldhüte (Bild 5) erkannte der Prähistoriker Wilfried Menghin als komplexes kalendarisches Zahlenwerk, als Abbild der kosmischen und göttlichen Ordnung. "Die Ornamente wurden übrigens weltweit verstanden. Vom Atlantik bis zum Schwarzen Meer, von Südschweden bis zum Mittelmeer gab es einheitliche Bräuche. Ähnliche Hüte wurden gefunden in Irland, Dänemark, Spanien, Sardinien und Sizilien, Griechenland, Syrien, Türkei." nach [Goldene01]

Bild 5 einer der goldenen Hüte [Böttner Lène 01]

Feste und Feiern
Die Sonnenwendfeiern gehören zu den ältesten Feste der Völker und Kulturen und werden bis heute, regional unterschiedlich begangen. Sie haben vor allem in den germanischen, nordischen, baltischen, slawischen und keltischen Religionen einen festen Platz.

Die Germanen feierten Yule (auch Jul genannt) als den Tag der Wintersonnenwende und dem Geburtsfest der Sonne. Das Symbol der Sonne war für sie das Rad (jol). Das Julfest ist der erste Abend vor den 12 "Rauhnächten".

Bei den Römern wurde die Wintersonnenwende zu Ehren von Saturn - dem Gott des Ackerbaues - vom 17. Dezember bis Neujahr gefeiert. Der 25. Dezember war einer der höchsten Feiertage zu Ehren des Gottes der unbesiegten Sonne Sol invictus.

In Vorderasien feierte man die Geburt des Lichtgottes Mithras (Sol, Helios). Die Anhänger des japanischen Shinto feiern mit Tohji-Taisai die großen Zeremonien zu Ehren der Sonnengöttin Amaterasu.

In Mesopotamien wurde die Wintersonnenwende mit einem 12-tägigen Fest (Zagmug) begangen. Die Perser und Babylonier feierten ein Fest namens Sacaea.

Dong Zhi, das Ankommen des Winters, ist das chinesische Wintersonnenwendfest. In China, Japan und Korea ist der Winter die Jahreszeit des Yin und der Sommer des Yang. Dong Zhi markiert den Wechsel vom Yin in das Yang. Es ist auch die Zeit, in der die Ahnen zurückkehren und ihre Familien besuchen.

In alten ukrainischen Bräuchen finden wir ebenfalls den Zusammenhang zwischen der Rückkehr der Ahnen und der Wintersonnenwende, die hier dem Gott Dazh Boh geweiht war.

Die Hopi und Zuni Indianer feiern zur Wintersonnenwende das Soyal Fest, an welchem Zeit der Kachinas und damit auch das neue Jahr beginnt.

Auch in der Zarathustrischen Religion war und ist ein Fest zur Wintersonnenwende unter dem Namen bekannt Choimus oder Chaomos ist der Name der Wintersonnenwendfeier des Kalash-Stammes in Pakistan, des einzigen Stammes dieser Region, der nicht zum Islam übertrat und so bis heute die Wintersonnenwende feiert.

Der Mythos
In der christlichen Mythologie geht es, wie erwähnt um die Geburt von Jesus. Bei den natürlichen Religionen wird die Zeit um die Wintersonnenwende als Tod des Alten und Wiedergeburt des Neuen gesehen. In der nordischen Mythologie führt Odin (Wotan …) das Heer der Ahnen an. In den Winterstürmen muss er seine Gemahlin Freya (Holda, Holle, Gode …) finden. So entsteht aus den bewährten Erfahrungen die Fruchtbarkeit des neuen Jahres. Den Rauhnächte wird eine geheimnisvolle Bedeutung für die Zukunft zugewiesen, Träume haben prophetische Qualität.

Räume werden ausgeräuchert, Altes und Belastendes losgelassen, damit Neues mit Symbolen für Fruchtbarkeit wie Licht und der Farbe grün usw. empfangen werden kann.

Die Planeten wurden als Götter betrachtet, die Sonne als höherer Gott. Logisch, denn das Sonnensystem ist nur durch die Wechselwirkungen zwischen Sonne, Planeten und Monden so vorstellbar, wie wir es erleben. Staunend erfahren wir, dass die Göttin Freya oder Venus als einzige als weiblich betrachtet wurde. Heute wissen wir, dass dieser Planet entgegengesetzt zu den übrigen rotiert. Wir unterliegen diesen Wechselwirkungen, haben uns evolutionär darauf eingestellt. Menschliche Werke, die von dieser genialen Koexistenz abweichen, führen zu Ungleichgewichten.

Der natürliche Sinn des Weihnachtsfestes

Achten wir auf unsere Körperrhythmen, wie Puls, Atmung, Essen-Verdauen-Ausscheiden oder Lernen-Verstehen-Anwenden, erschließt sich uns das Verständnis für kosmische Rhythmen. Nachts verarbeiten wir die Aufgaben des Tages, kleiden uns entsprechend den Wetterbedingungen der Jahreszeiten. Die Bedeutung der Zyklen des Jahreskreises für die Entwicklung unserer Persönlichkeit geriet allerdings weithin in Vergessenheit. Aus folgenden Gründen sind diese insbesondere für unsere seelisch-geistige Entwicklung maßgebend:

Unsere Sonne, die Planeten (einschließlich der Erde) und Monde bewegen sich in Zyklen und pulsieren durch unterschiedliche Anregung. Bild 6 zeigt den Sonnenwind und dessen Wirkung auf das Erdmagnetfeld.

 

Bild 6 Der 22-jährige Aktivitätszyklus der Sonne, links Sonnenwind von der Oberfläche, mitte: Sonnenwind aus den Polen, rechts: Deformation des Erdmagnetfeldes durch den Sonnenwind [Böttner Lène 01]

Durch diese kosmischen Wechselwirkungen entwickelt sich die Erde samt ihrer Bewohner. Leben bedeutet Bewegung. Alles wächst, entwickelt sich und vergeht wieder, angeregt durch mannigfaltige kosmische Zyklen. Dies zeigt das Yin-Yang-Zeichen und das Universal-Prinzip-Symbol in Bild 7:
hell - dunkel Körper - Umfeld
hoch - tief innen - außen

Bild 7 links: Tai-Chi-Zeichen, rechts: Universal-Prinzip-Symbol [Böttner Lène 01]

Während das Tai-Chi-Zeichen den ewigen Wechsel zwischen Yin und Yang, Nacht und Tag, Ruhe und Aktivität darstellt, zeigt das Universal-Prinzip-Symbol Wachstum und Reifung eines Körpers sowie Verbindung und Auseinandersetzung mit seinem Umfeld. Dies ist ein universelles Phänomen: Die beiden Hüllen, die den mittleren kugelförmigen Körper umgeben, bieten Schutz und wirken ausgleichend zum Umfeld. Wir nennen diese Hüllen daher ganz allgemein Ausgleichsfelder. Die senkrechten Pfeile bilden eine Polachse. Bereits im Altertum wurde in Hochkulturen von einer zentralen Weltenachse (einem Weltenbaum) gesprochen, die man als Stütze des Universums dachte. Naturwissenschaftler kennen verschiedene Bezeichnungen für dieses Phänomen: Magnetfeld, Tornado, Vulkan, Supernova usw. und interpretieren diese unterschiedlich.

Das Universal-Prinzip-Symbol ähnelt aber auch einem aufgeschnittenen Apfel. Auch Bienen, die im Bienenstock über eine Futterquelle informieren, tanzen in dieser Form. Das Symbol gleicht auch der Hohlstruktur eines DNA-Erbgutmoleküls, einer Wirbelsäule, den Adern und Nervensträngen und auch Grashalmen, Blumenstengeln.

Aufgrund der universellen Aussage wirkt das Symbol wie eine geistige Formel, ein Mandala, und eignet sich daher auch zur Meditation: Energie durchströmt das Innere eines jeden Körpers und verbindet ihn durch alle Ausgleichsfeld-Schichten hindurch mit dem Außen.

Der faszinierende Gedanke, den vielfältigen Erscheinungsformen des Lebens könnte ein alles ordnendes Prinzip zugrunde liegen, hatte uns zu dem einfachen Modell eines ausgleichenden Feldes geführt, dass sich zwischen Gegensätzen jeglicher Art entwickelt. Für Atome und Moleküle gilt es ebenso wie für Menschen oder für kosmische Galaxien. Aus diesem Grund nannten wir es "Universal-Prinzip".

Dieses Prinzip steckt evolutionsbedingt in jedem von uns. Ja, die gesamte Entwicklung der Erde, der übrigen Planeten, ihrer Monde und auch der Sonne verläuft danach. Mit Hilfe dieses Prinzips gewinnt man sowohl einen Überblick über das Weltgeschehen, als auch größere Klarheit im persönlichen Bereich und in den Beziehungen zum Umfeld. Man lernt: Die Welt mit anderen Augen zu sehen

Wenn wir unser Leben am Jahreskreis orientieren, wie im Bild 8 ersichtlich, können wir es leichter und effektiver führen, weil wir die kosmischen Einflüsse nutzen. Andernfalls würden wir "gegen den Strom schwimmen" und unnötig Kraft verbrauchen.



Bild 8 Jahreskreis mit bedeutenden Zeitpunkten als Anlass für Feste [Böttner Lène 01]

Weinachten ist auch eine zwölftägige Friedenszeit, in der die Häuser mit Licht und immergrünen Zweigen wie Buchsbaum, Eibe, Fichte, Tanne, Stechpalme, Kiefer, Efeu, Wacholder geschmückt werden. Im Grunde geht es darum, in diesen Tagen mit sich selbst ins Gericht zu gehen: Ist mir im vergangen Jahr gelungen, was ich wollte? Ich kann jetzt loslassen, mich reinigen von allem, was ich falsch gemacht habe. Damit öffne ich mich für das Neue, welches ich aus der Erfahrung des Alten plane. Die Nächte um die Wintersonnenwende wirken dabei hilfreicher, als die gesamte übrige Jahreszeit.

Übrigens schrumpfen die Atmosphäreschichten der Erde im Winter und wir sind den Seelen unseren Ahnen und den Göttern tatsächlich näher als im Sommer.

Unsere Wurzeln reichen bis zu jenen Genies der Naturreligionen, welche in grauer Vorzeit die Sonnenkultur begründeten. Später entstandene Religionen sanktionierten beispielsweise mit der Aufforderung: "Mach dir die Erde untertan" offensichtlich den Drang nach materiellem Reichtum und Macht. Gier wurde die Triebkraft von Herrschern, welche die Kreuzzüge, die Kolonialisierung, die Weltkriege und schließlich die Weltfinanz- und Wirtschaftskrise im Jahre 2008 herbeiführten. Ja, es sieht gegenwärtig leider so aus, als wenn sich die Weissagung erfüllt, welche einem Indianerhäuptling vom Stamme der Cree zugeschrieben wird: "Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, wird der weiße Mann erkennen, dass man Geld nicht essen kann."

Wir stehen auf den Schultern unserer Ahnen, die uns zu dem hohen Entwicklungsniveau gebracht haben. Das Wichtigste: Wie wenden wir unser Potential an? Die Natur lässt uns leben, regt in uns den Drang an, unsere Begabungen zu entwickeln und zum Wohle der Lebensgemeinschaft Erde einzusetzen.

Die Veränderung der Bedeutung durch die Christianisierung

Im Verlauf der Christianisierung wurden natürliche Religionen verboten. Religion, Wissenschaft und Kunst durften sich ausschließlich christlichen Themen widmen. Da sich die Kultur der Jahreskreisfeste trotz allem nicht auslöschen ließ, verlegte der römische Kaiser Julian im 4. Jh. den Geburtstermin von Jesus (März) als "Licht der Welt" auf den Heiligen Tag. Karl der Große machte Weihnachten in Mitteleuropa um 800 zum Kirchenfest, wobei die meisten Bräuche übernommen und mit einem christlichen Inhalt überdeckt wurden. Insofern feiert die christliche Kirche seither ein leeres Ritual, weil die Kirchenväter in den äquatornäheren Ländern die Bedeutung und den tiefen Sinn der natürlichen Zyklen nicht erkannt hatten. Die Bezeichnung "Weihnachten" für die geweihte Nächte hat sich allerdings bis heute erhalten, sie steht für die zwölf "Rauhnächte" vom 21. Dezember und 6. Januar, wobei die vier Sonn- und Festtage dazwischen ausgenommen sind. Die traditionell wichtigsten Tage sind die Wintersonnenwende (21.12.) , die Heilige Nacht (24.12.) und die Nacht zum Hoh-Neujahr (06.01.).

Religion damals und heute
Betrachtet man das Wissen unserer Vorfahren und die exakte Umsetzung in Bauwerke und Objekte mit den Mitteln der damaligen Zeit, bleibt eine tiefe Ehrfurcht. Schier unglaublich ist auch, dass die Symbolik von Priestern in aller Welt verstanden wurde, es gab damals eine universale natürliche Weltreligion. Davon haben wir uns bis heute zunehmend entfernt. Heute bekämpfen sich die großen Religionen nicht nur, sondern sind in sich zersplittert.

Fazit
Frühere Kulturen bemühten sich um ein Leben mit der Natur. Man nutzte die zyklischen Qualitäten der Anregung von Sonne und Gestirnen zur Entwicklung der Gesellschaft und gleichermaßen der Persönlichkeit.

Heute erkennen wir nur mehr ein egoistisches Streben nach maximaler individueller Macht. Zunehmend wird klar, dass unsere heutigen Führer, Manager der Wirtschaft, Politiker, auch Wissenschaftler keine ernsthafte Alternative zur Rettung der Erde erkennen lassen.

Die Menschheit vernichtet durch die turbokapitalistische Gesellschaft zunehmend ihre eigene Lebensgrundlage, weil unsere Führer exorbitant daran verdienen.

Eine Wende ist nur durch eine Bewusstseinsänderung der Masse vorstellbar, nicht durch Förderprogramme oder Gesetze. Am besten, alle Religionen einigten sich auf die Gemeinsamkeiten, welche die Lebensbedingungen auf der Erde stabilisieren und fördern. Dazu müssen die monotheistischen Religionen oder die Wissenschaften die überlebenswichtigen Erkenntnisse der natürlichen Religionen übernehmen. Nur auf diese Weise können die Bedingungen für eine gottgewollte natürliche Entwicklung der Erde samt all ihrer Bewohner wieder hergestellt werden.

Mehr dazu finden Sie in unserem Buch: Das Universal-Prinzip

Quellennachweis
[Spiege01]
[Böttner Lène 01]
[Goldene01] Goldene Zeichen - Kult und Macht der Bronzezeit, Begleitheft zur Ausstellung. Historisches Museum der Pfalz, Speyer 2005.



 


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