Das Universal-Prinzip

Das Universal-Prinzip bringt Leben in die träge Masse

"Das 1889 hergestellte und seitdem in Paris aufbewahrte Ur-Kilogramm dient bis heute als Referenz für die Masse. (…) Nur alle vierzig Jahre wird das Maß aller Kilos aus dem dreifach gesicherten Schrank hervorgeholt, um es mit Kopien des Ur-Kilogramms abzugleichen. (…) In den neunziger Jahren hatten Wissenschaftler mit Erschrecken festgestellt, dass das am BIPM gelagerte Ur-Kilogramm im Laufe der Jahre offenbar leichter geworden war als Kopien. (…) Für die Physiker am Pariser Bureau international des poids et mesures (BIPM) ist das eine kleine Katastrophe."
Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,505526,00.html

Wir sowie alle Körper um uns herum unterliegen nicht nur der bekannten Gravitationskraft. Nach dem Universal-Prinzip entsteht bei Anregung immer auch eine dazu entgegengesetzt gerichtete Levitationskraft. Diese bewirkt, dass Körper Teilchen an das Umfeld abgeben. Die freigesetzten Teilchen bilden ein Ausgleichsfeld zwischen Körper und Umfeld. Was den Wissenschaftlern also vor Ort Kopfzerbrechen bereitet, wird mit Hilfe des Universal-Prinzips verständlich.

Jede Materie altert
Das Ur-Kilogramm hat die Form eines Zylinders und besteht aus einer sehr beständigen Metall-Legierung (stabile Elektronenkonfiguration). Dessen ungeachtet entwickelt sich eine Spannung zwischen dem dichten Metall und dem dünnen Umfeld Luft. Dadurch strömen vom Metall gelöste Teilchen ins Umfeld und bilden nach dem Universal-Prinzip zunächst ein Ausgleichsfeld. Das übt zwar zunächst eine gewisse Schutzfunktion aus, in Abhängigkeit äußerer Anregung gibt jedoch auch das Ausgleichsfeld später Teilchen an das Umfeld ab.

Ein analoges Beispiel dazu: Bei sinkender Umfeldtemperatur ziehen wir uns wärmer an, um Wärmeverluste auszugleichen.

Ausgleichsfeld
Raum zwischen Körper und Umfeld, Aktionsraum in welchem sich die Wechselwirkungen zwischen Körper und Umfeld abspielen. Ausgleichsfelder verringern die Potenzialdifferenz zwischen Körper und Umfeld. Unterschiedliche Potenziale können Dichte, Druck, Temperatur, Masse sein. Beispiele für Ausgleichsfelder: die Erdatmosphäre, der Duft einer Rose, die Wärme eines Ofens, Fruchtfleisch und Schale eines Apfels, das Mikroklima unter einem Baum, der Schweif eines Kometen, die ionisierte Luft im Bereich einer Hochspannungsleitung oder die Dunstglocke über einer Stadt.

Prinzipiell sind diese Vorgänge zwar in der konventionellen Wissenschaft bekannt, werden aber in den einzelnen Fachgebieten unterschiedlich interpretiert und bezeichnet. Selbst einfache Zusammenhänge sind daher zuweilen schwer überschaubar.

"Bis heute rätseln Wissenschaftler, warum der Kilogramm-Prototyp schrumpft. "Sonderbar, denn alle Kopien sind aus dem gleichen Material wie das Ur-Kilo", sagt Richard Davis vom BIPM der Nachrichtenagentur AP. Viele der Referenzzylinder seien ebenfalls 1889 gegossen worden. Aber warum sind sie plötzlich schwerer als die Referenzmasse?

"Das liegt sicher nicht am Putzen", sagt Peter Becker von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. Und: "Messfehler sind ausgeschlossen." Becker hat immerhin eine Hypothese: Es handle sich um eine Platin-Iridium-Legierung, "da könnte etwas entweichen, zum Beispiel Wasserstoff. Sicher sei man sich aber nicht."
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,505526,00.html

Auch die Sonne wird ständig leichter
Peter Becker hat nach unserer Ansicht Recht. Korrosion, Oxidation und Alterung sind drei geläufige Begriffe für ein einziges Phänomen, welches nach dem Universal-Prinzip allgemein definiert wird: Dichte Materie entlädt sich in angeregten Systemen generell zum dünneren Umfeld hin. Dies geschieht stufenweise über Ausgleichsfelder, die jeweils aus bis zu sieben Schichten bestehen können. Ein anschauliches Beispiel bilden die Schichten der Erdatmosphäre. Auch die Sonne entlädt sich als aktiver Strahler durch den bekannten Sonnenwind zum stellaren Raum, dabei emittiert sie pro Sekunde etwa 1 Million Tonnen Materie. Die Erde als passiver (durch die Sonne angeregter) Strahler gibt Teilchen in die Atmosphäre ab.

Die Gewichtsabnahme beim Ur-Kilo deutet auf einen sich verstärkenden Prozess hin, da nur das Referenzmaß deutlich Gewicht verliert. Der Grund: Im Gegensatz zu den 80 Vergleichsmassen wird es selten behelligt. So bleibt sein Ausgleichsfeld, die feine Schicht aus gasförmigen Teilchen, stabil. Da das Ausgleichsfeld die Dichtedifferenz zwischen Ur-Kilo und Luft ausgleicht, wirkt es als Übertragungsmedium, begünstigt den Teilchenfluss ähnlich wie Wasser bei einem galvanischen Element.

Das Ur-Kilo bildet damit ein Beispiel für die Bionik: Nach dem Universal-Prinzip lassen sich alle Stoffe nach ihren Energieniveaus einteilen. Für Verarbeitung, Lagerung und Nutzung kann man die Spannung zwischen Stoffen unterschiedlicher Dichte (Energieniveaus) nach Bedarf fördern oder hindern, je nachdem, welche Vorgänge erwünscht sind. Beispiele in der Medizin sind bessere Wundheilung durch eine ausgleichsfördernde Stickstoffhülle, und in der Technik bessere Temperatur- oder Schalldämmung durch ausgleichshemmende isolierende Schichten. Thermische Anregung oder Druck bieten weitere Steuerungsmöglichkeiten.

Das Universal-Prinzip zeigt sich bei Vorgängen aller Größenordnungen und jeglicher Komplexität. Es ist sowohl bei partnerschaftlichen als auch bei technischen Abläufen anwendbar. Alle Vorgänge sind Variationen des Universal-Prinzips.

Mehr dazu finden Sie in unserem Buch: Das Universal-Prinzip

 


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