Das Universal-Prinzip

Umweltverschmutzung, Klimawandel, Artensterben, Nahrungsknappheit, Inflation, Korruption und Werteverfall, wie weiter?

Alexandra Lène/Rolf Böttner

Die Menschheit hat in einem sehr kurzen Zeitraum große Mengen an Rohstoffen verbraucht und zuviel Schadstoffe produziert. Bereits nach rund 150 Jahren Industriegesellschaft werden die Rohstoffe knapp. Vernünftige Menschen würden nun sparen, um Zeit zu gewinnen zum Übergang auf eine andere umweltfreundlichere Lebensweise. Nicht so der reale Mensch unserer Zeit. Warum das so ist, lässt sich mit Hilfe des Universal-Prinzips erklären.

Die beginnende Welt-Ernährungskrise zeigt bereits jetzt die Grenzen eines globalisierten Agrarmarktes. Zukunftshoffnungen in Technologien wie Biokraftstoff oder Gentechnik erweisen sich wegen ihrer biologischen, sozialen und wirtschaftlichen Nebenwirkungen als gefährliche Illusion. Die jüngsten UN-Konferenzen zum Klimawandel, Artenschutz und Nahrungsmittelknappheit endeten ohne ermutigende Rezepte. Politik, Wissenschaft und Wirtschaft finden keine durchgreifenden Alternativen.

Wie reagieren die Menschen?

Die Realität im Großen

Die Internationale Energieagentur (IEA) forderte am 06.06.08, vier Wochen vor dem G-8-Gipfel in Japan eine "Revolution der Energietechnik" - ansonsten würden die Treibhausgas-Emissionen bis Mitte des Jahrhunderts um 130 % ansteigen. "In diesem Fall müsste sich die Welt auf verheerende Folgen des Klimawandels einstellen. Ohne Einschnitte würden nicht nur die Emissionen von Treibhausgasen dramatisch steigen, sondern auch die Nachfrage nach Öl um 70 Prozent zunehmen. Ein solcher Bedarf kann der IEA zufolge nicht gedeckt werden.

Am gleichen Tag scheiterte im Senat ein Gesetzesvorschlag. "Der ‚Lieberman-Warner Clima Security Act' wäre eine absolute Trendwende in der US-Klimapolitik gewesen. Bisher waren die USA in Klimaverhandlungen oft mit einer Blockadepolitik aufgefallen. Das Gesetzespaket sah unter anderem ein Emissionshandelssystem vor, das 82 Prozent aller CO2-Emissionen des Landes umfasst hätte - und damit deutlich weitergehender gewesen wäre als das der EU."
Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,558211,00.html

Die Realität im Kleinen

Man sieht am helllichten Tag PKW und sogar LKW mit Abblendlicht, auch bei Sonnenschein und im Stau. Haben die nach einer Tunnelfahrt vergessen auszuschalten? Anfangs wies ich einige, wie gewohnt darauf hin. Später fragte ich und erhielt Antworten wie: "…das wird sowieso bald Pflicht…", "…man soll mit Licht fahren…", "…Daimler empfiehlt es…".

Im Straßenbild sieht man immer mehr schwere Geländefahrzeuge. Seit längerem kann man dank "Heizpilzen" auch bei Kälte vor Gaststätten im Freien essen. Dann gibt es natürlich immer mehr Solarien, für Menschen, die es nicht erwarten können, usw.
"Nach wie vor zeigt der Energieverbrauch auch in der Bundesrepublik steigende Tendenz."
Quelle: http://www.isl.uni-karlsruhe.de/module/energieverbrauch/energieverbrauch.html

Weshalb reagieren so viele Menschen entgegen der Vernunft?

Niemand zweifelt mehr ernsthaft an den menschgemachten Folgen übersteuerten Wohlstandsstrebens, doch kaum jemand reagiert ernsthaft.

Im Großen

Nach einem Aufsatz der Bundeszentrale für politische Bildung soll es eine neue Menschgruppe richten, die "aktive Realisten".
Quelle: http://www.bpb.de/publikationen/OFHC1R,8,0,Brauchen_wir_eine_R%FCckkehr_zu_traditionellen_Werten.html#art8

Inzwischen hat sich die Erkenntnis verbreitet, dass auch eine "New Economy" die Grundregeln des Kapitalismus nicht außer Kraft setzt. Diesen Irrtum der aktiven Realisten bewies die Geschichte rasch. Der Kapitalismus leidet unter anderen an folgenden Zielkonflikten:

Sparen ist in einer freien Marktwirtschaft kontraproduktiv, denn diese lebt auch wegen der Kreditwirtschaft von ständigem Zuwachs.

Rationalisierung und Konkurrenzkampf führen zu zunehmender Überproduktion (man benötigt ständig mehr Absatzmärkte) und zu Arbeitslosigkeit (Maschinen statt Menschen). Durch die Arbeitslosigkeit schrumpft der Markt. Gedanken des Übergangs in eine "Dienstleistungsgesellschaft" sind Illusion, denn Arbeitslose können sich wenig Dienstleistungen leisten. Die Globalisierung verschärft die Probleme.


Im Kleinen

"Stell dir vor, es ist Klimawandel, und keinen interessiert's."
Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,547941,00.html

Zur Mode des Taglichtfahrens: "In Österreich hat eine wissenschaftlich gestützte Untersuchung ergeben, dass Tagesfahrlicht mehr ablenkt als nützt. Daraufhin wurde die Tageslichtpflicht zum 01.01.2008 nach nur 3 Jahren wieder abgeschafft. Außerdem ist diese Regelung auch unter dem Gesichtspunkt von Energieeinsparung kontraproduktiv.

Dazu ein Zitat des "Stern" vom 22.02.08: "So stellt der ADAC fest, dass bei keiner einzigen Studie bislang stichhaltig eine Korrelation zwischen Lichtpflicht und sinkenden Unfallzahlen auszumachen sei. Trotzdem gilt mittlerweile in 21 europäischen Ländern die Tageslichtpflicht. Bei uns nicht, trotzdem sind auch hierzulande die meisten Automobilisten mit Licht unterwegs. Nach dem Motto: "Der Strom kommt aus der Batterie und kostet nichts."

Mit großflächige Plakaten entlang der Straßen werden Autofahrer beispielsweise in Mecklenburg - Vorpommern und Schleswig- Holstein aufgefordert die Lampen auch bei Tag einzuschalten. "Licht, immer!" heißt die Devise. Dabei gibt es den Lichterglanz am Auto nicht zum Nulltarif. Bis zu 200 Watt muss die Lichtmaschine für die Rundumbeleuchtung erzeugen, was auf einen Kraftstoffmehrverbrauch von rund 0,3 Litern pro 100 Kilometer hinausläuft. Bei einem Personenwagenbestand von rund 45 Millionen Fahrzeugen mit einer durchschnittlichen Kilometerleistung von 16.500 pro Jahr und einem Abzug von 20 Prozent Nachtfahrten kommen gut 1,4 Milliarden Liter an Mehrverbrauch jährlich zusammen.
Und natürlich fallen rund drei Milliarden Tonnen zusätzliches Kohlendioxyd an."
Quelle: http://www.stern.de/auto/service/:Tagfahrlicht-Mehr-Licht,-Sicherheit/611948.html

Es fällt schwer zu glauben, doch die Menschheit zerstört selbst und ohne Not ihre Lebensgrundlagen. Wonach richtet der einzelne Mensch eigentlich seine Handlungen aus? Nach seinen Erfahrungen, nach den Mitmenschen, nach den Aussagen von Fachleuten, nach Vorbildern, nach der Mode, …


Von der Vielfalt zurück zur Einfalt

Wir entwickeln uns von der schöpferischen Vielfalt der evolutionären Natur zur Einfalt einer durch den beschränkten Verstand von Menschen geprägten naturfernen künstlichen Welt.

Unsere Führer nennen es Fortschritt, dennoch erleben wir derzeit einen unübersehbaren Rückschritt. Warum? Handlungen der Menschen werden in entscheidendem Maße von ihrer Lebenssituation geprägt.
Bild 1 links zeigt die Rangfolge menschlicher Bedürfnisse, nach dem amerikanischen Psychologen Maslow. Ein höheres Bedürfnisse ist stets erst dann erreichbar, wenn die entsprechend niedrigere Stufe befriedigt wurde. Eine Entwicklung, die dem buddhistischen Stufenweg zur Erleuchtung ähnelt. Die höchste Stufe enthält Attribute wie Altruismus, Güte, Kunst, Philosophie und Glaube (Welterklärung und Leitlinien Ethik). Und ergänzend aber enorm wichtig: Menschen, die diese Stufe erreicht haben, zeigen keinerlei Anhaftung an niedere Stufen. Bekannte Beispiele für bescheidene weise Männer sind der griechische Gelehrte Diogenes, der in der berühmten Tonne lebte und der indische Freiheitskämpfer Mahatma Ghandi.

In Bild 1 rechts sehen wir die evolutionäre Entwicklung nach dem griechischem Naturphilosophen Aristoteles. Auch hier können sich Vertreter einer höheren Stufe erst dann entwickeln, wenn die entsprechend niedrigere Stufe in ausreichendem Maße ausgebildet ist.

Bild 1 Reihenfolge von Entwicklungsprozessen in Form einzelner Stufen

Nach dem Universal-Prinzip muss diese Rangfolge ergänzt werden, denn die natürliche Entwicklung von niederen zu höheren Qualitäten kann stagnieren oder rückläufig sein.

Der bei Bewohnern von Industriestaaten mehrheitlich erreichte Wohlstand wird bei der Reihenfolge der menschlichen Bedürfnisse in die Stufe 4 "Anerkennung" eingeordnet, zusammen mit den Merkmalen "Geld", "Macht" und "Karriere". Die zweite Stufe "Sicherheit" enthält bereits "Moral". Es ist nicht zu übersehen, dass die Korruptionsskandale der letzten Zeit mit Moral zu tun haben. Betroffen sind zumeist hochrangige Vertreter der Wirtschaft, die es bis zur Stufe 4 oder 5 geschafft hatten. Sie stürzten von Stufe 4 auf Stufe 1 ab, müssen sich nun bemühen, Stufe 2 wieder zu erreichen.

Bei der Reihenfolge der Lebensgemeinschaft Erde ist die Stufe "Pflanzen" und "Tiere" durch das zunehmende und massive Artensterben betroffen. Täglich sterben 150 Tier- und Pflanzenarten Die Stufe "Anorganische Stoffe" ist ebenfalls durch Raubbau an Rohstoffen verarmt.

In beidem Fällen ist unmittelbar die Entwicklung des Menschen betroffen. In beiden Fällen sind die Fundamente ausgehöhlt, besteht akute Gefahr eines Zusammenbruchs.


Die Industrienationen befinden sich in einer Gravitationsspirale

Bei einer gesunden Entwicklung zu höheren Merkmalen bleiben die niederen und fundamentalen bestehen, aber ihr Stellenwert wird durch höhere Fähigkeiten, Erkenntnisse und Erfahrungen relativiert.

Der Stufenweg der Entwicklung in beiden Pyramiden verläuft jedoch nicht automatisch. Bei dem "Aufstieg" insbesondere der menschlichen Bedürfnisse besteht die Gefahr einer Anhaftung. Der untersten Stufe wird beispielsweise der Sex zugeordnet. Er ist und bleibt ein grundlegendes Bedürfnis. Wird er aber zum Hauptlebensinhalt, wird der "Aufstieg" in höhere Ebenen behindert. Befindet man sich auf einer höheren Ebene, können sich Menschen auch wie erwähnt zurückentwickeln; die Inhalte der bereits erworbenen Stufen verkümmern dann.

Bild 2 zeigt rechts eine Entwicklungsspirale von niederen zu höheren Niveaus. Sie verläuft im Uhrzeigersinn levitierend, d.h. auflösend, entwickelnd, entfaltend. Der mittlere Zyklus stagniert bei einem mittleren Niveau, und der linke Zyklus verläuft entgegengesetzt. Er dreht entgegen dem Uhrzeigersinn und wirkt gravitierend, d.h. verdichtend.

Bild 2 Universelle Kreisprozesse, links Gravitationszyklus, mitte Stagnation, rechts Levitationszyklus

Diese Zyklen sind Wirbel (Strudel). Je nachdem, wie viele Menschen an einen derartigen Zyklus beteiligt sind, kann ein gewaltiger Sog entstehen, alles mit sich reißend.

Bei Levitation handelt es sich um Druckkräfte, wie etwa das Sprießen von Pflanzen, das Aufplatzen ihrer Knospen im Frühjahr oder die elementare Entfaltung von Lebenskraft eines tatendurstigen gesunden jungen Menschen; oder wie das Erstrahlen einer Sonne im Universum. Bei Gravitation entsteht ein Sog, der zu Verdichtung, d.h. Einschränkung von Freiheit und zur Erhitzung führt, wie ein Schwarzes Loch im Universum.

Das einzig Beständige ist die Unbeständigkeit

Die Zyklen in Bild 2 begrenzen sich nach dem Universal-Prinzip aber auch selbst, wie Ein- und Ausatmen, Nacht und Tag, Leben und Tod, Schwarzes Loch und Supernova. Steigender Druck und Hitze beenden einen Gravitationszyklus. In einer gewaltigen Explosion wandelt er sich um in einen Levitationszyklus. Auch dieser ist endlich. An seinem Ende steht Abkühlung und Verdünnung. Im gesellschaftlichen Maßstab ist Gravitation mit Diktatur, Umwandlung mit Revolution, und Levitation mit Freiheit vergleichbar.

Vielleicht wartet die Menschheit auch ab, und es erfüllt sich eine Aussage, die auf Visionen einer Seherin der Cree, auf Prophezeihungen der Hopi und auf den Ausspruch von Häuptling Seattle vom Stamme der Suquamis zurückgeht: "Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann."

Inzwischen machten Wissenschaftler klar: Hellsehen gibt es, aber Hellseher entscheiden nicht darüber, was die Zukunft bringt. Quelle: P.M. Juni 08, S. 28: "Die unheimliche Gabe der Propheten". Die folgenden beiden Voraussagen bestätigen den Wechsel zwischen Gravitations- und Levitationszyklen nach dem Universal-Prinzip nachhaltig.

Eine Überlieferung der Weissagung der Seherin vom Stamme der Cree …
"Wenn die Erde verwüstet wurde und die Tiere sterben, wird ein neuer Stamm auf die Welt kommen, der aus Menschen vieler Farben, Klassen und Glaubensrichtungen bestehen wird. Sie werden durch ihre Taten die Erde wieder grün machen und Krieger des Regenbogens (Warriors of the Rainbow) genannt werden."

… und das Lied einer Völuspa (Seherin) aus der Edda (nordische Mythologie):

"Brüder werden sich schlagen und einander zu Tötern werden,
Schwestern werden die Sippe brechen.
Arg ist es in der Welt: großer Ehebruch,
Beilalter, Schwertalter, Schilde werden zerspalten,
Windalter, Wolfsalter, bevor die Welt zusammenstürzt,
kein Mensch wird des anderen schonen …

… Die Sonne beginnt zu verfinstern: die Erde sinkt ins Meer,
es fallen vom Himmel die heiteren Sterne,
Glutwirbel umwühlen den allnährenden Weltbaum*,
Die heiße Lohe beleckt den Himmel. …

Nach dem Weltuntergang (Ragnarök) erfolgt eine Wende zu einer höheren Qualität.

… Es finden sich die Asen* auf dem Idafelde*
… und gedenken da der großen Ereignisse

… Da werden wieder die wundersamen
Goldenen Tafeln im Grase sich finden
Die sie vor Zeiten hatten …
… Ungesät werden die Äcker tragen
Allen Übels Besserung wird werden; Balder* wird kommen, …

… Einen Saal sieht sie stehen schöner als die Sonne,
mit Gold bedeckt, auf Grimlee*
da sollen treue Scharen hausen
und ewiglich Frieden genießen.

Da reitet der Mächtige zum Rat der Götter,
Der Starke von oben, der alles steuert.
Den Streit entscheidet er, schlichtet Zwiste,
Und ordnet ewige Satzungen an."

* Weltenbaum, trägt Asgard (Götterwelt), Midgard (Mittelwelt: Menschen) und Utgard (Unterwelt), verbindet als Weltenachse (im Universal-Prinzip die Polachse) Himmel und Erde.
* die Asen sind ein himmelsorientiertes Göttergeschlecht
* Idafeld, Feld der Betriebsamkeit, auch Ort für Beratungen in Asgard (Sitz der Götter)
* Balder ist der Gott des Lichtes
* auch Grimil: der Himmel

Kraft erzeugt Gegenkraft

Geht es auf der ganzen Linie abwärts - sind wir verloren? Das hängt wohl von uns ab. Je stärker der Abwärtssog, desto mehr Kraft kostet es, herauszukommen.
Klaus Kleber berichtete im Heute-Journal des ZDF am 10.06.08, dass inzwischen 81% der US-amerikanischen Bevölkerung gegen die Politik der Bush-Administration votieren. Vielleicht wird es dort eine Wende zum Guten geben. Es wäre ein bedeutendes Signal an die Welt.

Was ist zu tun?

Vor wenigen Jahren lebten noch Millionen von Menschen auf der Welt fast ohne fossile Brennstoffe. Sie bestellten ihre Reisfelder mit Wasserbüffeln, kochten ihre Mahlzeiten auf Holzfeuern, benutzten Fahrräder und waren glücklich.

Heute ziehen sie in die Städte, leben in ölbeheizten Wohnungen, ernähren sich von künstlich erzeugten Lebensmitteln, arbeiten in geheizten Fabriken, fahren mit Autos und Bussen, und sie kaufen viele eigentlich überflüssige Dinge, die Energie für die Herstellung und Lieferung verbrauchen. Und - die Unterschiede zwischen Arm und Reich vergrößern sich sehr rasch…

Es gilt Spannungen zwischen Arm und Reich sowie zwischen Menschheit und Natur auszugleichen. Das funktioniert allerdings nicht in dem Sinne, den Wohlstand aller auf einen maximalen Stand zu heben. Das bedeutet ein artgerechtes Leben auch für Menschen zu ermöglichen, d.h. ein ausgewogenes Maß an körperlicher, seelischer und geistiger Arbeit bei gesunder natürlicher Luft und Nahrung. Das bedeutet eine verträgliche Balance schaffen durch Aufbau eines Ausgleichsfeldes* zwischen Armen und Reichen. Das bedeutet auch die schöpferische Evolution zu fördern statt zu hemmen.

Unsere Führer müssen zu Vorbildern werden. Eine Orientierung am Käuferverhalten und an Gewinnmaximierung steht der Evolution entgegen. Ersteres führt zum Griff nach dem billigsten Produkt, das allgemeine Niveau sinkt (Discounter bei Nahrungsmittel, Kultur, Kunst Sprache …). Das zweite führt zur hemmungslosen Ausbeutung (Regenwald, Bodenschätze …). Den Niveauabfall drückt der Gravitations-Zyklus in Bild 2 aus.

Wir wundern uns, warum die Weltkriege und die Rassenpolitik geschehen konnten. Wie konnten Menschen das zulassen? Heute aber sind wir selbst beteiligt, vernichten sehenden Auges und ohne Not unsere Lebensgrundlagen. Auch die Sprache führender Politiker erinnert an jene des 3. Reiches: "Sollte Iran während ihrer Amtszeit Israel angreifen, müsse er mit ‚Auslöschung' rechnen, sagte Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton in einem TV-Interview." Quelle: sueddeutsche.de Spezial US-Wahlkampf, 22.04.2008 15:54 Uhr.

Was werden nachfolgende Generationen von uns denken?

Zur Ergänzung des Themas lesen Sie bitte auch unsere Newsletter vom Mai 2008: "Geldrausch erzeugt Spekulations-Tornado an der Börse" und "Jugend-Gewalt" vom April 2008.

*Ausgleichsfeld: Raum zwischen Körper und Umfeld, in welchem sich die Wechselwirkungen zwischen Körper und Umfeld abspielen. Ausgleichsfelder gleichen unterschiedliche Potenziale (wie Temperatur, Masse, aber auch Realität und Wunsch) einander an. Beispiele für Ausgleichsfelder: die Erdatmosphäre, der Duft einer Rose, Fruchtfleisch eines Apfels.


Mehr dazu finden Sie in unserem Buch: Das Universal-Prinzip


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