Das Universal-Prinzip

Meditation als Problemlöser?

Alexandra Lène/Rolf Böttner

Es ist Herbst mit all der Farbenpracht eine der schönsten Zeiten des Jahres - Zeit zum Ausspannen, zum Träumen... Gerade jetzt, da die Tage kürzer werden, können allerdings unterdrückte Gedanken und Gefühle an die Oberfläche kommen. Diese äußern sich beispielsweise in Form von Depressionen oder anderen Erkrankungen, denn neben privaten Herausforderungen bereitet uns ja auch die moderne globalisierte Welt Probleme.

Auf der Grundlage des Universal-Prinzips haben wir eine kleine Meditation zusammengestellt, die helfen kann, rasch wieder ins Gleichgewicht zu kommen, neue Kraft* zu schöpfen und Zuversicht zu gewinnen. So wird unser Blick wieder frei für die das Wesentliche und unsere eigenen Bedürfnisse.

Probleme gibt's genug
Fast täglich lesen wir in der Presse: "Tempo bestimmt unser Leben: Leistungsdruck, Zeitnot, ständig wachsende Anforderungen im Beruf und im Privatleben. Stress ist allgegenwärtig und kann der Gesundheit schaden - bis hin zum Burnout." (Quelle) "Die Depression gehört zu den häufigsten seelischen Erkrankungen. In den Industrienationen trifft sie heute jeden Vierten einmal im Leben." (Quelle). "Liebeskummer ist eine Krankheit." (Quelle)

Das wichtige Gleichgewicht
Unser Leben besteht aus einem ständigen Wechsel von Anspannung und Entspannung, von Ordnung und Chaos. Das ist auch gut so, denn nur durch die Lösung von Problemen gewinnen wir Erfahrungen und entwickeln die Fähigkeiten, die in uns angelegt sind. Momente des Gleichgewichts genießen wir nach Erreichen eines Zieles, nach getaner Arbeit oder auch während einer geliebten Tätigkeit, weil wir dann ganz "bei uns" sind. Diese Momente sind kurz aber lebensnotwendig, da sie uns zu neuen Horizonten führen. Es ist wichtig, dass wir gleich einem Pendel zwischen den beiden Extremen Anspannung und Entspannung schwingen können. Nur dann können wir jene Kraft schöpfen, die wir für neue Herausforderungen benötigen, um weiter wachsen können. Verirren wir uns dagegen im Dschungel ungelöster Probleme oder verdängen wir gar die Realität, entstehen uns mehr Probleme, als wir verarbeiten können und der Kreislauf unserer Weiterentwicklung gerät ins Stocken.

Oft wird Entspannung mit Gleichgewicht gleichgesetzt. Das trifft allerdings nur einen Aspekt. Ebenso wichtig wie das Lösen verspannter Zonen ist die Aktivierung erschlaffter Bereiche in der körperlichen und seelisch-geistigen Ebene. Das Gleichgewicht liegt genau zwischen den Extremen Anspannung und Entspannung.

Siddhartha Gautama (*563 v. Ch.), der als Buddha den Buddhismus begründete, hatte den Weg der Mitte gefunden. Ein Lama (tibetischer spiritueller Lehrer) drückte den Zusammenhang einmal so aus: "Mit einer schlaffen Saite kannst Du keine Musik machen, eine zu stark gespannte Saite aber kann reißen. Damit sprach er die beiden Extreme Überspannung und Erschöpfung (nach Überanstrengung) an.

Ausgleich hilft
Sind wir in einem Extrem, in Verspannung oder Erschlaffung, in Überordnung oder im Chaos stecken geblieben, gilt es den Kreislauf rasch wieder anzukurbeln. Das kann durch die altbewährten Mittel wie körperliche und geistige Bewegung, Musik, bewusste Atmung, natürliche ausgewogene Nahrung - und eben Meditation, gelingen.

Meditation ist der Königsweg
Durch Meditation glätten wir die Schwingungen zwischen Anspannung und Entspannung, dehnen den Gleichgewichts-Zustand gewissermaßen aus (Bild 1). Verlorenes Gleichgewicht können wir durch eine regelmäßige Meditation wieder erreichen. Schritt für Schritt werden die "Wogen" geglättet, unter Druck Stehendes ebenso harmonisiert wie Erschöpftes oder unterversorgte Bereiche samt der damit zusammenhängenden Gedanken und Gefühle.


Bild 1 Meditation: durch Dämpfung von Anspannung und Entspannung zum Gleichgewicht

Meditation ist jedoch kein Problemlöser, Probleme erscheinen lediglich in einer realistischen Proportion aber - das Entscheidende: es werden Lösungen sichtbar. Die Arbeit müssen wir machen. Sie fällt uns jedoch leichter, weil unsere Kräfte nun gebündelt sind.

So wie wir beim körperlichen Training bald einen Zuwachs an Kraft beobachten, werden durch Meditieren seelisch-geistige Bereiche aktiviert. Damit bildet Meditation den Königsweg, weil wir damit unsere höchste Bewusstseinsebene, unsere Steuerungszentrale harmonisieren. Diese höchste Ebene besitzt die Fähigkeit, alle übrigen Bereiche zu heilen.

"Der entspannende Effekt der Meditation wurde inzwischen in vielen Studien nachgewiesen - und nicht nur der. Meditative Praktiken setzen auch die Hautleitfähigkeit herab, beruhigen den Stoffwechsel, senken die Herzfrequenz und stärken angeblich so das Immunsystem. Auch gegen Depressionen, Angst- und Schlafstörungen wirken die ‚achtsamkeitsbasierten' Techniken. (…) Solche Erlebnisse haben die meditierende Psychologin (Eleanor Rosch) zu der Überzeugung geführt: ‚Unser Körper und unser Geist sind nicht das, wofür die Wissenschaft sie hält'." (Quelle)

Die 3 Phasen UP-Meditation
Die UP-Meditation (UP: Universal-Prinzip) ist auf die drei Phasen Aufnehmen, Veredeln, Abgeben ausgerichtet. "Ein Missverständnis ist es zudem, zu glauben, beim Meditieren gehe es vor allem um individuelle Glücksgefühle. Buddhistische Praktiken haben gerade nicht das Ziel, unser Ego in einen wohligen Glücksrausch zu versetzen, sondern dienen im Gegenteil dazu, unsere egoistische Struktur auf einer viel tieferen Ebene zu durchschauen. In der buddhistischen Meditation "kultivieren wir nicht das Ego, sondern Achtsamkeit und Weisheit", sagt der Religionswissenschaftler und praktizierende Buddhist Alan Wallace." (Quelle)

Für unser Meditationsbeispiel in diesem Newsletter beschränken wir uns auf den Ganzkörperaspekt und das zugehörige Ausgleichsfeld* (Aura).

Zunächst öffnen wir uns den gegensätzlichen Kraftpotentialen von Himmel und Erde, um diese in der ersten Phase "aufnehmen" zu können. In der zweiten Phase lassen wir diese Kräfte so auf uns wirken, dass wir das Aufgenommene optimal verdauen und damit "veredeln" können. In Phase drei werden wir das Veredelte in höherer Qualität wieder an das Umfeld "abgeben". In Bild 2 ist dies schematisch dargestellt.


Bild 2: Die 3-Phasen der UP-Meditation

Hauptaufgabe des körperlichen Stoffwechsels ist der Transport von Sauerstoff und Nährstoffen zu den Zellen und der Abtransport von Stoffwechselendprodukten wie Kohlenstoff und Harnstoff. Dazwischen liegt die Verdauung, d. h. die Umwandlung der aufgenommenen in für den Körper verwertbare Stoffe.

Sinneseindrücke werden prinzipiell ebenso aufgenommen, verarbeitet und die Endprodukte wieder abgegeben. Hierbei handelt es sich um Nahrung für unsere seelisch-geistige Entwicklung.

Bei regelmäßiger Meditation verstärkt sich unser Charisma, unser Ausgleichsfeld. Wir werden mehr und mehr Förderndes anziehen und Hemmendes abstoßen. Statt "Gleiches" mit "Gleichem" zu vergelten werden wir ausgleichend wirken. Der 14. Dalai Lama erklärte, dass es darum gehe, Ruhe für unseren Geist zu finden und ein warmes Herz für andere zu entwickeln.

Die drei Phasen werden in sieben Schritten umgesetzt. Ideal für jede Meditation ist ein ruhiger Ort und bequeme Kleidung. Wir trinken etwas Wasser oder Tee und können dann im Sitzen, im Lotussitz oder auch im Liegen meditieren. Sitzen wir, liegen unsere Hände im Schoß, die Rechte in der Linken, die Daumen berühren sich leicht. Unsere Körperhaltung ist entspannt, der Rücken gerade, das Kinn leicht zur Brust geneigt.

1. Erden und Zentrieren
Zum Erden stellen wir gedanklich eine Verbindung zwischen Himmel und Erde her. Wir stellen uns vielleicht vor, wie Wasser von oben nach unten an unserem Körper hinab rinnt. Um uns zu zentrieren, richten wir den Blick nach innen und konzentrieren uns auf unsere Mitte, indem wir unsere Hände auf den Herzbereich legen. Wir spüren unser Zentrum und stellen uns dabei vor, das unser Ausgleichsfeld gleichmäßig um unsere Mitte ausgerichtet ist. Nun atmen wir mehrmals ganz ruhig bis zu unserer Mitte ein und von dort wieder nach außen aus.

2. Die Öffnung

Wir können nun die Augen schließen und beginnen, alle körperlichen und seelisch-geistigen Spannungen loszulassen, uns zu entspannen, zu öffnen. Mit diese Vorstellung atmen wir mehrmals ganz ruhig ein und aus, ein und aus. Wir müssen nun nichts mehr mit unserem Verstand kontrollieren, können alle unsere Gefühle zulassen und diese angenehme und wohlige Entspannung genießen. Aufkommende Gedanken lassen wir wie Wölkchen vorüberziehen.

3. Verbindung mit "Mutter Erde"
Wir machen uns nun alle Stellen bewusst, an denen wir Kontakt zur Erde haben - den Po und die Füße. Jetzt stellen wir uns vor, wie aus unserem Steiß eine Wurzel wie bei einem Baum in den Boden hinein wächst - durch das Haus hindurch; immer tiefer in die Erde hinein. Wenn unsere Wurzel dann ganz weit in den Boden hinein gedrungen ist, beginnt sie sich nach allen Seiten hin zu verästeln.

Jetzt können wir die Dinge, die uns belasten oder bedrücken - oder die wir ganz einfach nicht mehr brauchen können - an die Erde abgeben. Wir unterstützen dies durch unseren Atem: Beim Einatmen machen wir uns die Probleme bewusst - beim Ausatmen geben wir sie über die Wurzeln ab. Wir verharren einen Moment in dem sicheren Gefühl des Verwurzelt-Seins. Nun schalten wir um und saugen durch all unsere Wurzeln frische, warme Erdenergie* auf - wie ein Baum. Wir können dies wieder durch unseren Atem verstärken: Mit dem Einatmen das Aufnehmen der Energie - mit dem Ausatmen das Verteilen und Ausbreiten im Körper.

Jede Zelle unseres Körpers ist nun angefüllt mit angenehmer, warmer Erdenergie, ohne die kein Leben möglich ist. Wir verharren einen Moment lang in dem sicheren Gefühl der Geborgenheit.

4. Verbindung mit "Vater Himmel"
Nun fühlen wir alle Stellen, an denen wir Kontakt zum Himmel haben - die Hände, Schultern und den Kopf. Jetzt stellen wir uns vor, wie unser Ausgleichsfeld nach allen Richtungen hin wächst und sich ausdehnt, wie Äste, Zweige und Blätter eines Baumes - durch das Haus hindurch; immer weiter in den Himmel empor. Nun können wir Dinge, die uns unsicher machten - oder die wir ganz einfach nicht mehr brauchen können, nach oben hin abgeben.

Wir können dies wieder durch unseren Atem unterstützen: Beim Einatmen holen wir uns die Probleme ins Bewusstsein - beim Ausatmen geben wir sie ab. Wir verharren einen Moment lang in dem sicheren Gefühl des Befreit-Seins. Jetzt schalten wir gedanklich um und saugen durch all unsere Blätter, Zweige und Äste die frische, kühle kosmische Energie ein. Wir können dies wieder durch unseren Atem unterstützen: Mit dem Einatmen das Aufnehmen der Energie - mit dem Ausatmen das Verteilen und Ausbreiten im Körper. Licht dringt nun wie ein freundlicher Sonnenstrahl in uns ein. Die Strahlen leuchten in jeden Winkel, in jede Zelle unseres Körpers.

5. Die Wandlung
Jede Zelle unseres Körpers ist nun angefüllt mit den Kräften der Wärme von der Mutter Erde - und mit den Kräften des Lichtes - von Vater Himmel. Unser Zentrum ist jetzt gleichzeitig mit Himmel und Erde verbunden. Wie durch einen Kanal strömt von Aus- und Einatmen begleitet die Energie des Umfeldes in uns auf und ab. Beide Kraftströme vereinigen sich im Zentrum und setzen eine Wandlung in Gang, gleichsam eine Verdauung im seelisch-geistigen Bereich: Grobes wird in Feineres umgewandelt, wird in der zweite Phase der UP-Meditation veredelt.

6. Die Kraftentfaltung
Die durch die Wandlung frei werdende Energie führt zu einer Kraft- und Raumentfaltung und unser zentrales Ausgleichsfeld erweitert sich. Wir können dies mit dem Ausatmen unterstützen, indem wir die Kraft von der Mitte aus in alle Richtungen gleichzeitig ausdehnen, so als würden wir einen Ballon langsam mit Luft auffüllen (im Bild sind diese Kräfte und Felder rot dargestellt). Wir spüren ein Gefühl zunehmender Freiheit und genießen es so lange es uns gut tut. Gleichzeitig entfaltet sich neue Tatkraft, vielleicht verknüpft mit ganz praktischen Vorstellungen, Ideen oder Visionen, wie wir die Aufgaben oder Probleme, die sich uns stellen, lösen können. Die dritte Phase der UP-Meditation, das Abgeben wird durch die Umsetzung der neu gewonnenen Vorstellungen und Ideen im praktischen Leben erfüllt.

7. Der Abschluss
Wir bedanken uns bei der für uns höchsten Instanz und kehren langsam wieder in die Wirklichkeit zurück - nehmen uns die Zeit, die wir brauchen. Wir räkeln uns - wir strecken uns - wir atmen tief ein und aus - öffnen dann die Augen - und sind wieder im Hier und Jetzt.


Wie oft und wie lange meditieren?
Mindestens einmal pro Woche und vor allem regelmäßig. Über die Dauer der Meditation entscheidet Ihr eigenes Empfinden - sie kann von 10 min bis über 1 Stunde reichen. Es kommt nur darauf an, dass Sie die beschriebenen Zustände ausreichend für sich selbst manifestieren. Dies kann durch mentale Kontrolle, spüren von Empfindungen, durch Erzeugen von inneren Bildern oder auch die Kombination verschiedener Techniken geschehen.

Am besten, wir beginnen, wenn es uns gut geht, wenn wir Interesse dazu verspüren. Starten wir erst in einer Problemphase, wird es länger dauern, bis sich Erfolg einstellt.

Die UP-Meditation auf CD
Die UP-Meditation verbindet uraltes Wissen mit modernen Vorstellungen, um das natürliche Potential zwischen der Anregungskraft der Sonne und unserem Körper (Materie) in einer Weise zu aktivieren, die eine rasche Niveauerhöhung im Bewusstseinsbereich ermöglicht.

Wie oben schon erwähnt: Die hier vorgestellte Meditation ist eine Minimalvariante. Wir planen eine ausführliche UP-Meditation auf CD. Diese wird aus drei Teilen bestehen, die dem physischen, dem emotionalen und dem mentalen Bereich zugeordnet sind. Diese Meditation soll gleich einem Stufenweg zu einem höheren Bewusstseinsniveau und einem vertieften Verständnis des Universal-Prinzips führen. Die Besonderheiten bei der UP-Meditation sind die Betonung des Gleichgewichts, die Herstellung einer dynamischen Balance zwischen den beiden Extremen Anspannung und Entspannung und die bewusste Wandlung und Ausdehnung.

Wir informieren Sie, sobald die CD versandfertig ist.

Erläuterungen
*Ausgleichsfeld: Raum zwischen Körper und Umfeld, in welchem sich die Wechselwirkungen zwischen Körper und Umfeld abspielen. Ausgleichsfelder gleichen unterschiedliche Potenziale (wie Temperatur, Masse, aber auch Realität und Wunsch) einander an. Beispiele für Ausgleichsfelder: die Erdatmosphäre, der Duft einer Rose, Fruchtfleisch eines Apfels.

*Energie: ist ein Potential, das erst durch eine Anregungskraft zur Kraftentfaltung angeregt werden muss, Beispiel: Ein Stück Holz (Energie) wird durch ein Streichholz (Anregung) entzündet. Indem das Holz verbrennt setzt es Licht und Wärme (Kraft) frei. Zur Vereinfachung verwenden wir in dieser Meditation den Begriff "Energie" als Synonym für die Kraft elektromagnetischer Wellen und zugleich für das Energiepotential von Materie.

Mehr dazu finden Sie in unserem Buch: Das Universal-Prinzip


Karsten Büttner Verlag
Rostockstr. 2
23564 Lübeck
Fon +49 (0)451-61129920
Fax +49 (0)451-61129930
mailto:info@das–-universal-prinzip-buch.de

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